CineEspañol

Noviembre (Das Novembermanifest)
Spielfilm von Achero Mañas, Spanien 2004, 35 mm, 104 Min., OmU

Madrid in den Neunzigern: Alfredo will Schauspieler werden. Die Schauspielschule verlässt der begabte, charismatische junge Mann jedoch schon bald wieder, um seine ganz eigene Art von Theater zu machen: freies, unabhängiges Straßentheater, engagiert und ohne Kompromisse. Voller Ideen und Ideale gründet er die Compagnie "Noviembre", die mit ihren schrägen, provozierenden Stücken schon bald Aufsehen erregt, allerdings auch bei der Polizei. Ein Auftrittsverbot führt schließlich zur Zerreißprobe mit tragischen Folgen...

Tübingen: Do, 21.04., 22:30, Arsenal
Stuttgart: Sa, 30.04., 22:00

Febrer (Februar)
Spielfilm von Silvia Quer, Spanien 2004, 35mm, 93 Min., OmeU

Als der junge Immobilienmakler Lars Belden aus der Zeitung vom Selbstmord seiner Ex-Freundin Sela erfährt, einer Schriftstellerin, die er nie aufgehört hat zu lieben, bekommt sein geordnetes Fassadenleben als glücklich verheirateter Mann und junger Familienvater empfindliche Risse. Die gemeinsame Vergangenheit mit der Frau seines Lebens steigt in ihm hoch und bringt ihn dazu, die Wohnung der Verstorbenen aufzusuchen. Dort entdeckt er Unmengen an Videokassetten, die allesamt Ausschnitte aus Selas Leben enthalten.

Tübingen: Mi 27.04., 18:30, Museum
Stuttgart: Do 28.04., 22:00

Crimen ferpecto
Spielfilm von Álex de la Iglesia, Spanien 2004, 35 mm, 105 Min., OmU

Der elegante Rafael ist ein unverbesserlicher Casanova, ein Verehrer alles Weiblichen. Da trifft es sich gut, dass er in der Damenabteilung eines grossen Kaufhauses arbeitet. Es gibt nur zwei Ziele in seinem Leben: Etagen-Chef werden und alle Mitarbeiterinnen verführen. Alle - ausser der hässlichen Lourdes. Als prompt sein erbitterster Gegner von der Herrenabteilung befördert wird, kommt es zu einem Streit mit tödlichem Ausgang...

Tübingen: Mi 20.04., 20:30, Museum
Stuttgart: Do 21.04., 20:00

11 M - Todos íbamos en ese tren (11 M - Wir waren alle in diesem Zug)
Dokumentarfilm von spanischen Filmemachern, Spanien 2004, Beta pal, Farbe, Min., OmeU

Nach den Bombenanschlägen vom 11. März 2004 in Madrid schließt sich spontan eine große Anzahl Filmschaffender in Spanien zusammen, um in einem groß angelegten Gemeinschaftsprojekt auf die terroristische Gewalt zu reagieren. Das Ergebnis sind 20 Kurzfilme, die den 11. März und seine Folgen aus sehr unterschiedlicher Sichtweise beleuchten und deren Erlöse aus Vorführung und Verkauf den Opfern der Anschläge und ihren Angehörigen zugute kommen.

Tübingen:Mi, 27.04., 22:30, Arsenal
León y Olvido (León und Olvido))
Spielfilm von Xavier Bermúdez, Spanien 2004, 35 mm, 112 Min., OmeU

León und Olvido sind Zwillinge. León leidet unter dem Down-Syndrom, Olvido hat die Schule verlassen und nimmt verschiedene Jobs an, um León und sich selbst zu ernähren. Dies bringt die junge Olvido in eine verzwickte Situation: einerseits liebt sie ihren Zwillingsbruder über alles, andererseits wird ihr diese Abhängigkeit unerträglich: sie möchte endlich ihr eigenes Leben leben. Olvidos Dilemma verstärkt sich, als sie sich in Damián verliebt.
Tübingen: Fr 22.04., 20:30, Museum
Di, 26.04., 22:30, Museum
Stuttgart: Sa 23.04., 20:00
María querida (Liebste Maria)
Spielfilm von José Luis García Sánchez, Spanien 2004, 35 mm, 91 Min., OmeU

Spielfilm über die Freundschaft zwischen der Journalistin Lola, Mitte 30, und der Philosophin María Zambrano, Schülerin von Ortega y Gasset. Der Zuschauer erfährt mittels dieser Geschichte über das Leben und Werk Maria Zambranos. Pilar Bardem in der Rolle der María Zambrano im Internationalen Filmfestival Valadolid als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Eine filmische Einführung in das Denken der spanischen Philosophin María Zambrano zum Anlass ihres 100. Geburtstages.
Tübingen: Sa 23.04., 18:30, Museum
So, 24.04., 22:30, Museum
Stuttgart: Mo, 25.04., 22:00

Incautos (Die Unbedachten /Unvorsichtigen /Betrogenen)
Spielfilm von Miguel Bardem, Spanien 2004, 35 mm, 110 Min., OmeU

Geschichte einer Gruppe von Hochstaplern, in der die einzige Wahrheit diejenige ist, dass alles Lüge sein kann. Wer der Betrüger und wer der Betrogene ist wird in dieser rasanten und Star-besetzten Komödie erst in einem überraschenden Schluss erkennbar.
Tübingen: So, 24.04., 20:30, Museum
Stuttgart: Fr 29.04., 20:00
Manolo recicla (Manolo recycles)
Dokumentarfilm von Manolo González, Spanien 2004, Beta pal, 60 Min., OmeU

Manolo, ein Mann von Vitalität und unerschütterlichem Optimismus, fährt jeden Tag durch die Straßen Madrids in seinem Einkaufswagen die Lebensfreude spazieren. Doch Manolo ist ein Obdachloser. Der Dokumentarfilm begleitet als liebevolle Fabel den existeziellen Kampf dieses Mannes gegen die Verzweiflung und oft auch gegen Menschen, die mit abgewandtem Blick an ihm vorübergehen.
Tübingen: Fr 22.04., 22:30, Arsenal
Platicando (Chatting)
Kurzfilm von Marisa Lafuente, Spanien 2004, 35 mm, 25 Min., OmeU

"Platicando" berichtet über die Erlebnisse von in Madrid lebenden Immigranten durch die Telefongespräche, die sie mit Angehörigen und Freunde führen. Gewöhnliche und alltägliche Gespräche treffen auf solche, die von den Anschlägen am 11.März in Madrid berichten: Sie versuchen, ihre Angehörigen in den jeweiligen Ländern zu beruhigen oder ihre Ungewissheit über das, was in den nächsten Stunden noch passieren kann mit Verwandten und Freunden zu teilen.
 
Bagdad rap
Dokumantarfilm von Arturo Cisneros, Spanien 2004, Beta pal, 75 Min., OmeU
Rap und Hip Hop dienen in diesem rasanten Dokumentarfilm dazu, den jungen Generationen, Horror und Ungerechtigkeit des Irak-Kriegs vor Augen zu führen. Arturo Cisneros, Musikproduzent und Filmmacher aus dem Baskenland, reiste mit seinem Team nach Baghdad, um den Alltag im von den USA besetzten Land zu zeigen. Um den "Kollateralschäden" Gesicht und Namen zu geben.
Tübingen: Mo, 25.04., 20:30, Arsenal
Stuttgart: Di, 26.04., 18:00
Tarifa Traffic
Dokumentarfilm von Joakim Demmer, Schweiz 2003, Beta pal, 60 Min., OmeU

Während sich die Windsurfer mit ihren bunten Segeln ins smaragdgrüne Meer hinaus begeben, nehmen die ersten Badegäste ihre Plätze in den Liegestühlen ein. Nur einen Steinwurf entfernt rollt im seichten Wasser ein toter Körper mit der Brandung vor und zurück. Aus einer europäischen Perspektive und mit bewegenden Bildern zeigt der Film Menschen aus Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas, deren Alltag geprägt ist von einem stetigen Flüchtlingsstrom von illegalen Einwanderern auf der Suche nach einer Zukunft in der "Festung Europa".
Tübingen: So, 24.04., 22:30, Arsenal
Stuttgart: Mi 27.04., 22:00

Rejas en la memoria (Concentration Camps in Spain)
Dokumentarfilm von Manuel Palacios, Spanien 2004, Beta pal, 84 Min., OmeU
- In Zusammenarbeit mit dem Instituto Cervantes in München im Rahmen der Reihe "Das historische Gedächtnis in Spanien"-

"Rejas en la Memoria" beleuchtet die Situation der Gefangenen der Franco-Diktatur in den ab 1936 entstandenen Konzentrations- und Arbeitslagern in Spanien. Zahlreiche Interviews geben Einblicke in die dramatische Situation der ehemaligen Zwangsarbeiter, die speziell für Großbauprojekte wie die frankistische Gedenkstätte El Valle de los Caídos eingesetzt wurden, und wie Aussätzige in ihrem eigenen Land leben mussten.

Tübingen: Do, 21.04., 18:30, Arsenal
Stuttgart: Fr 22.04., 18:00
Para que no me olvides (Damit du mich nicht vergisst)
Spielfilm von Patricia Ferreira, Spanien 2005, 35 mm, 106 Min., OmU

Irene lebt zusammen mit ihrem Vater Mateo, einem trotz seiner tragischen Vergangenheit liebenswürdigen und lebhaften alten Herrn, und ihrem 22-jährigen Sohn David. Es gibt keine Probleme zwischen den dreien. Doch dann will David ausziehen, um mit seiner Freundin Clara zusammenzuleben. Die von Irene als Kumpanei empfundene Unterstützung der Pläne Davids durch ihren eigenen Vater löst ungeahnte Spannungen zwischen Mutter und Sohn aus.
Tübingen: Do, 21.04., 20:30, Museum
Sa, 23.04., 22:30, Arsenal
Stuttgart: Fr 22.04., 22:00
Kurzfilmprogramm
Mehrere Regisseure, Spanien 2004, 82 Min., OmeU

In Zusammenarbeit mit dem Internationalen Kurzfilmfestival von Alcalá de Henares (Alcine)
Tübingen:Sa, 23.04., 20:30, Arsenal Stuttgart: So, 24.04., 20:00

Física II (Physik II)
Spanien 2004, 20 Min., 35 mm, Farbe
Originalfassung mit englischen Untertiteln
Drehbuch und Regie: Daniel Sánchez Arévalo

September. Madrid. Jorge sitzt auf einer Bank vor der Schule. Er traut sich nicht hineinzugehen. In der Schule erwartet ihn die Physik II-Note. Seine Zukunft hängt von dieser Note ab. Oder das ist zumindest, was er glaubt...

 

La valiente (Die Mutige)
Spanien 2003, 6 Min., 35 mm, Farbe
Originalfassung mit englischen Untertiteln
Drehbuch und Regie: Isabel Ayguavives

Ein kleines Mädchen schließt die Augen und versucht 10 Sekunden an nichts zu denken, 10 Sekunden, die zu einer Ewigkeit werden...

 

Llévame a otro sitio (Bring mich woanders hin)
Spanien 2003, 21 Min., 35 mm, Farbe
Originalfassung mit englischen Untertiteln
Drehbuch und Regie: David Martín de los Santos

Jorge und Patricia sind ein Ehepaar mit offensichtlichen Kommunikationsproblemen...

 
 

Carisma (Charisma)
Spanien 2002, 10 Min., 35 mm, Farbe
Originalfassung mit englischen Untertiteln
Drehbuch und Regie: David Planell

Wenn es etwas gibt, was Jeny und Paca tatsächlich verbindet, dann ist es ihre Leidenschaft für Nachrichten: Ihr stundenlanger Konsum hat sie zu richtigen Experten der aktuellen Geschehnisse gemacht. Heute ist aber ein besonderer Tag, auch wenn sie es noch nicht wissen. Heute bleiben sie keine stummen Zeitzeugen, sondern werden zu Protagonisten der Tagesmeldung...

 
 

El laberinto de Simone (Simones Labyrinth)
Spanien/Deutschland 2003, 15 Min., 35 mm, Farbe
Deutsche Originalfassung
Drehbuch und Regie: Iván Sainz-Pardo

Simone ist eine introvertierte, mysteriöse Elfjährige, verstört durch die Trennung ihrer Eltern und das alleinige Zusammenleben mit ihrer depressiven und alkoholabhängigen Mutter in einem viel zu großen Haus. Simone hat ein unglaubliches Geheimnis, das ihr vielleicht helfen kann, die Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Mutter wiederzugewinnen. Die Welt eines Kindes, ist wie ein dunkles und unergründliches Labyrinth...

 
 

Profilaxis (Profilachse)
Spanien 2003, 10 Min., 35 mm, 1:1'85, Farbe
Originalfassung mit englischen Untertiteln
Drehbuch und Regie: Daniel Sánchez Arévalo

Pedro Pérez, 34 Jahre, Elektrotechniker, möchte uns etwas erzählen. Er setzt sich nervös auf den Stuhl, der bequemer scheint, als er wirklich ist. Er schaut sich um und sieht nichts, da ihn die Scheinwerfer blenden. Er fragt sich, wieso er gekommen ist, das zu tun. Aber jetzt ist es zu spät...

 

Minotauromaquia. Pablo en el laberinto (Minotauromaquia. Pablo im Labyrinth)
Spanien 2004, 10 Min., 35 mm, 1:1'85, Animation, Farbe
Originalfassung (ohne Dialog)
Drehbuch, Regie, Kamera, Zeichner: Juan Pablo Etcheverry

Der Maler wird von den Figuren seiner Vergangenheit verfolgt. Die Werke werden wieder zum Leben erweckt und fordern erneuten Protagonismus. Sie glauben, dem Künstler überlegen zu sein. Als Pablo in der Falle zu sitzen scheint, erhebt sich eine einfache Zeichnung frei in die Lüfte und lässt alle Gespenster hinter sich...

 
INSTITUTO CERVANTES präsentiert

Don Quijote im Film
Kurzfilmreihe

Die vom Instituto Cervantes zusammengestellte Reihe internationaler Kurzfilme beschäftigt sich mit der Figur Don Quijotes:

Freitag, 22. April 2005
18:00 Uhr
Neuphilologische Fakultät
Hörsaal 37
Wilhelmstr. 50
Tübingen

 

DON QUIJOTE ES ARMADO CABALLERO
España, 1970, Animación/color, Versión española sin subtítulos, 11 minutos
Dirección: Amaro Carretero, Producción: Estudios Castilla

Don Quijote parte hacia su primer viaje sólo para ser azotado. Vuelve a casa y recluta a Sancho Panza como escudero. Ambos parten para vivir nuevas aventuras.

DON-KIHOT
Yugoslavia, 1961, animación, color, sin diálogos, 11 minutos
Dirección: Vlado Kristl, Producción: Zagreb Film, Guión: Vlado Kristl, Música: Miko Kelemen

El intrépido caballero lucha contra unos policías, se enfrenta a todo un ejército derrotándolo, después de vivir la gran pelea contra su viejo enemigo, un molino de viento.

LA MANCHA DE CERVANTES
España, 1968, documental, blanco y negro, Versión española sin subtítulos, 14 minutos
Dirección: Ramón Masats, Producción: Televisión española,

Recorrido por las tierras que dieron lugar al imaginario quijotesco de la mano de uno de los fotógrafos más interesantes del siglo XX, en uno de sus múltiples trabajos para Televisión española.

EL CASO DE DON QUIJOTE
Bulgaria, 1968, Animación, color, sin diálogos, 8 minutos
Dirección: Stoyan Dukov, Producción: Sofia Animation Studio, Guión: Stoyan Dukov, Música: Zeni Parlapanova e I. Tsvetkov

Sancho Panza se encuentra de repente con un ingente ejército de Quijotes. Para averiguar cuál es el verdadero, les somete a una serie de pruebas, pero todos reaccionan igual. Finalmente, les lanza al ataque en dirección al molino de viento. Todos salen del molino con un saco de harina, todos menos uno...

DON QUIJOTE LIBERADO
URSS, 1987, Muñecos animados, color, sin diálogos, 19 minutos
Dirección: Vadim Kurchevsky, Producción: G. Khmara, Guión: V. Karnike y V. Kurchevsky, basada en la historia del mismo título de A. V. Lunacharski, Dirección artística: A. Melnik-Sarkisyan y M. Kurchevskaya, Fotografía: S. Khlebnikov, Música: S. Kalosh, Animación: T. Moltova, I. Sobinova-Kassil, I. Mayatnikova, R. Mitrotanov, S. Kositsin, O. Panokina

Don Quijote y Sancho Panza son detenidos por haber liberado a los galeotes. Llevados al palacio de los Duques, sufren las burlas de los cortesanos, hasta que llegan los galeotes a liberarlos.

DON QUIJOTE DE LA MANCHA
España, 1991, Ficción, Color, Versión española con subtítulos en inglés, 50 minutos
Director: Manuel Gutiérrez Aragón, Producción: Emiliano Piedra para Televisión Española
Guión: Camilo José Cela, Música: Lalo Schiffrin, Fotografía: Teo Escamilla, Intérpretes: Fernando Rey, Alfredo Landa, Aitana Sánchez-Gijón, Emma Penella

Último capítulo de la serie donde las aventuras de esta singular pareja, parece que no podrán continuar.
El guión de Camilo José Cela (Premio Nobel de Literatura 1989) nos proporcionó la adaptación más fiel de la inmortal novela de Cervantes. Las palabras de los personajes se han dejado prácticamente como en el texto de la novela siguiendo la estructura original de la obra.

 
 

CADIZ - Stuttgart spezial

Präsentiert vom Kommunalen Kino und dem Verband der Lateinamerikanischen Vereine in Stuttgart, in Zusammenarbeit mit dem Festival del Atlántico ALCANCES in Cádiz.

Im Zuge des diesjährigen 'Cine Latino' zeigt das Kommunale Kino Stuttgart einen kunterbunten Mix cineastischer Highlights, die bereits auf dem Filmfestival in Cádiz zu sehen waren - ein 'Best-of' des Kurzfilms aus dem spanischsprachigen Raum.

Die Auswahl umfasst einerseits Dokumentarfilme wie Desconcierto von Alberto Jiménez und Caetano Caruso; hier erfährt der Zuschauer mehr über Fakten und Hintergründe der spanischen Wahlkampf-Periode im März letzten Jahres. Und in Modos de muerte von Patricio Henríquez wird dem Publikum auf beklemmende Weise vor Augen geführt, was Ausweglosigkeit wirklich bedeutet: am Beispiel der letzten 48 Stunden im Leben des zum Tode Verurteilten Mark Fowler...
Mit von der Partie sind allerdings auch Produktionen, in denen sich Fiktion und Wirklichkeit vermischen, wie in El sueño perfecto, einem Film des Kolumbianers Juan Pablo Félix: Die rasante Gangster und Drogen-Story des 'Films im Film' spiegelt sich wechselseitig mit der turbulenten - doch oft auch traurigen - Alltagswirklichkeit jugendlicher Immigranten.

Freilich werden auch Filme mit weniger ernsten Inhalten zu sehen sein. Los planetas giran también von Jaime Palomo zum Beispiel: Die 29jährige Anna lernt Fahrrad fahren, Leonardo hat eine neue Therapieform entdeckt, indem er verwaiste Drahtesel repariert und sie so zu neuem Leben erweckt.
Naturliebhaber und Ethnologie-Interessierte sollten sich das Werk des Mexikaners Pau Castejón keinesfalls entgehen lassen. Wiricuta ist der Name eines nur dünn besiedelten Landstrichs irgendwo in Mexiko, wild und von rauher Schönheit. Der gleichnamige Film zeigt die tiefe Verwurzelung der dort lebenden Menschen mit einem Ort, der für sie - trotz widriger Lebensumstände - Heimat bedeutet.

Ob heiter, ob melancholisch, ob spannend, ob informativ - das Programm hält, was das Genre verspricht: Kurze Weile statt Langeweile!

Spielzeiten siehe
Spielplan Stuttgart, Kommunales KIno 2