Die Internationale Schule für Film und TV (EICTV) wurde 1986 von der Foundation of New Latin America Cinema gegründet mit Unterstützung u. a. von dem kolumbianischen Nobelpreisträger Gabriel García Márquez, dem argentinischen Dichter und Filmemacher Fernando Birri und dem kubanischen Filmregisseur Julio García Espinosa. Sie ist die wichtigste ihrer Art in Lateinamerika. Seit dreißig Jahren zeigen die Absolvent*innen aus ganz Lateinamerika ihre Filme auf vielen internationalen Festivals.
In Kooperation mit 

Flores de mi tierra
(Blumen von meinem Land)
Regie: María Candelaria Palma
Produktion: EICTV
Während der Karwoche treffen sich in einem kleinen Dorf an der mexikanischen Küste eine Mutter und ihre Nichte. Gefangen in einem Leben, das besonders für Frauen streng durch Tradition und Religion geprägt ist, gehen Hoffnungen und Zukunftsängste hier Hand in Hand.
TÜ: CineSalón
Café Haag
Vor dem Haagtor 1
Do, 23.04., 22:00 h
Eintritt frei
RT: Kamino
Di, 28.04., 17:30 h
FR: Kommunales Kino
Di, 28.04., 21:00 h
Gesamtdauer: 100 Min., Spanisch mit englischen Untertiteln
Eintritt frei
Será inmortal quien merezca serlo
(Wer es verdient, wird unsterblich sein)
Regie: Nay Mendl
Produktion: EICTV
Vier schwule kubanische Männer erinnern sich an die Vergangenheit, in der queere Menschen in Kuba wegen ihrer Sexualität in Arbeitslager geschickt wurden. Sie erzählen von Diskriminierung sowie Gewalt und schöpfen aus der Gegenwart Kraft, zu sich selbst stehen zu können.

Si la vida me diera un deseo
(Wenn ich mir etwas wünschen dürfte)
Regie: Paloma Gomide
Produktion: EICTV
Zwei junge Frauen teilen ihr tägliches langes Warten. Sie hoffen, ihre Partner im Gefängnis besuchen zu können, lindern ihre Langeweile mit Gesprächen und klammern sich an ihre Smartphones. Dabei erschaffen sie eine bessere Realität, als ihr karges Dasein ihnen bieten kann.

Más allá de lo que imaginas
(Mehr als du dir vorstellen kannst)
Regie: Kwon Jiyong
Produktion: EICTV
Kiam träumt davon, zum Mond zu fliegen, seit seine Großmutter ihm die Geschichte vom Mondhasen erzählte. Nun darf er mit der koreanischen Luftfahrt ins All und blickt noch einmal verträumt auf seinen Alltag und die Menschen, die zurückbleiben.
Primer encuentro
(Erste Begegnung)
Regie: Nathan De Paz Habib
Produktion: EICTV
Kurz vor seinem Abschluss in Havanna kehrt Samuel in seine Heimatstadt zurück, um seinen Vater und seinen kleinen Bruder wiederzusehen. Vieles hat sich verändert. Beim Kochen in der Küche erhält die Dynamik der Vater-Sohn-Beziehung neue Farben.